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Liebe malbegeisterte Kinder, liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte!

Im letzten Jahr musste aufgrund der Covid-19-Pandemie der Malbetrieb in den Kärntner Kindermalschulen eingestellt werden. Nun freuen wir uns darauf, dass bereits sechs Standorte mit September/Oktober 2021 ihre Malschulen wieder eröffnen. Fixiert sind die Öffnungen der Standorte Seeboden, Feldkirchen, Villach, Ludmannsdorf, Magdalensberg und Velden.

Die (wieder) Eröffnung weiterer Standorte ist in Planung. Die Abhaltung der Malstunden findet unter Einhaltung der aktuell gültigen Covid-19 Schutzmaßnahmen statt.

Kontakt:

Elisabeth Lasser, MA

kima@kbw.co.at, 0660 – 370 38 69

Sie möchten sich zur*zum Malbegleiter*in ausbilden lassen? Dann melden Sie sich gerne bei uns.


Was ist die Kärntner Kindermalschule?

Die Kärntner Kindermalschule ist ein Angebot zur umfassenden Entwicklung unserer Kinder, das ebenso wichtig ist wie beispielsweise sportliche oder musikalische Früherziehung.

Sie bietet ein bewährtes Programm für Kinder im Volksschulalter; hier können sie frei von Leistungsdruck und Erfolgszwang bildnerische Ausdrucksmittel praktisch erkunden, entdecken und üben. Sie möchte kreative zeichnerische, malerische und gestalterische Potentiale entdecken, aufbauen und nachhaltig fördern.

In den Malwerkstätten der Kärntner Kindermalschule treffen sich schuljahrsbegleitend allwöchentlich zum festen Termin die Malschulkinder – zwischen 6 und 10/11 Jahren – zum Malen, begleitet und ermuntert von unseren Malbegleiter*innen, denen diese Art kreativer Arbeit Freude macht und am Herzen liegt.

Inzwischen gibt es in Kärnten zahlreiche Malwerkstätten; das erfolgreiche Programm wurde von Niederösterreich und Osttirol übernommen.

12 Leitgedanken der Kärntner Kindermalschule

  1. Wir erwarten die Malkinder zu regelmäßigem Besuch –  wie die Schule.
  2. Wir sorgen für ein gleichbleibendes Setting: Ort, Zeit, Malplatz (stehend an der Staffelei), Material (Papier 70 x 100, Reißkohle, Acrylfarben, Borstenpinsel), wünschenswert auch eine gleichbleibende Begleitung.
  3. Für alle Kinder gilt: wir möchten, dass sie gerne kommen und gerne malen.
  4. Unsere Malbegleiter*innen sind Dienstleister*innen: sie organisieren, machen lokale PR-Arbeit, stehen den Eltern Rede und Antwort, richten den Arbeitsplatz her, erhalten die Disziplin, regen an, ermuntern und trösten, loben, räumen auf, versorgend die Bilder und richten die Ausstellung aus.
    Die 90 Minuten Malschulzeit sind für die Kinder reine Malzeit.
  5. Wir arbeiten ressourcenorientiert: „Du kannst das!“
  6. Wir stellen keine Fragen nach Form, Inhalt oder Bedeutung, aber beantworten jede Frage gewissenhaft und authentisch.
  7. Wir trennen Form und Farbe und erfahren das Vorzeichnen als Hilfe.
  8. Das gesamte Format ist Bild; auch Weiß ist eine Farbe.
  9. das Farbangebot ist begrenzt (Weiß, Primärgelb, Ocker, Hellrot, Magenta, Primärblau, Ultramarin, Schwarz); (begründete) Ausnahmen immer inspirierend.
  10. Mit (ehrlichem und begründetem) Lob für jedes unserer Malkinder nähren und stärken wir ihre Persönlichkeit und sie nehmen gute Erinnerungen an die Stunden kreativen Tuns mit, in die nächste Woche und fürs Leben.
  11. Die Arbeit eines Schuljahres zeigen wir im festlichen Rahmen der (Jahres-) ausstellung; die Exponate werden von (erfahrenen) Erwachsenen ausgewählt und jedes Malkind ist gleichwertig vertreten.
  12. Für beide –  Malkinder und Malbegleiter*innen –  bedeutet die Malwerkstatt der Kindermalschule einen Ort des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung und die Arbeit eine Zeit der Inspiration und  Freude.